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16.05.2014, 10:00 Uhr
CDU Hiltrup: „Geht noch ein bisschen mehr?“ – Vorschläge der SPD kommen aus dem hohlen Bauch und sind nicht durchdacht
Bei vielen Bürgerinnen und Bürgern und den Verantwortlichen der CDU Ortsunion Hiltrup hat der Vorschlag der Hiltruper SPD und des Vorsitzenden des Planungsausschusses der Stadt Münster zu großem Erstaunen geführt. Das vorgeschlagene Gebiet (WN vom 10.05.2014) östlich der Straße Zum Hiltruper See ist in der Vergangenheit schon mehrfach als Baugebiet in der Überlegung der CDU Hiltrup gewesen. Diese Fläche konnte nie aufgegriffen werden vor dem Hintergrund der Nachbarschaft zur BASF und den damit zusammenhängenden Emissionen. Ähnliches gilt für den zweiten Vorschlag der SPD.

Georg Berding, Vorsitzender der CDU Ortsunion Hiltrup
Klare Grenze Richtung BASF war und ist nach wie vor der Anemonenweg / Krokusweg. Daran hat sich bis heute nichts geändert. „Wir als CDU Hiltrup hoffen sehr, dass das so bleibt, da die BASF als bedeutender und attraktiver Arbeitgeber für Münster für eine Vielzahl von Arbeitsplätzen sorgt!“ sagt Georg Berding, OU-Vorsitzender und Ratsherr für Hiltrup Ost. „Kann man einen Planungsausschussvorsitzenden Fastermann und Kandidaten für den Rat Geusendam-Wode noch ernst nehmen, die wider besseres Wissen offensichtlich aus wahlkampftaktischen Gründen Vorschläge ohne Sinn und Verstand machen?“ fragt Georg Berding weiter.

Auch für das zweite Gebiet gegenüber dem Krankenhaus gilt ähnliches: Es liegt in der Wasserschutzzone 3 und ist deshalb kaum zu realisieren. Darüber hinaus besteht nach Informationen aus der Verwaltung ohnehin kein Eigentümerinteresse an einer Entwicklung. Von Seiten der Verwaltung wurde in der Vergangenheit lediglich eine maßvolle Bebauung entlang der Straße "Am Burgwall" in Erwägung gezogen.

„Für mehr als erstaunlich halte ich,“ so Stefan Leschniok, Ratskandidat für Hiltrup-Mitte, „dass die Vorschläge erst jetzt, rund einen Monat nach der Verabschiedung des Baulandprogramms der Stadt Münster, gemacht werden. Alle Vorschläge, die ordentlich in das Verfahren eingebracht wurden, werden sorgfältig von der Verwaltung geprüft und zur weiteren Bearbeitung vorbereitet.“

Es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass die SPD im Rat in der Vergangenheit Vorschläge, die einstimmig in der BV Hiltrup von allen Fraktionen eingebracht wurden, in den Ratsgremien zu Fall gebracht hat. Als Beispiele seien hier nur der Bereich Hünenburg und Lechtenbergweg genannt. Georg Berding dazu: „Hier zitiere ich gerne noch einmal die SPD: Sie ist wirklich ‘nicht mehr ernst zu nehmen!‘

aktualisiert von Christoph Brands, 20.05.2014, 13:51 Uhr

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