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02.04.2015, 13:36 Uhr
Ratsentscheidungen: CDU Hiltrup zeigt sich zufrieden
Trotz der Querelen um den Katholikentag zeigt sich der Vorstand der CDU Hiltrup mit den Entscheidungen in der Ratssitzung am 25. März, soweit sie den Stadtteil betreffen, zufrieden. "Mit den Ergebnissen für Hiltrup können wir ganz gut leben", so Georg Berding, Vorsitzender der Ortsunion.
Ratssitzung am 25. März: Gute Entscheidungen für Hiltrup
Mit breiter Mehrheit habe der Rat den vom Wirtschaftsverbund Hiltrup beantragten verkaufsoffenen Sonntagen beim Frühlings- und Weinfest zugestimmt. Über den Antrag zum verkaufsoffenen Adventssonntag werde vermutlich in der nächsten Ratssitzung entschieden, und zwar in einer Vorlage mit dem Antrag der Innenstadtkaufleute für einen weiteren freien Sonntag im Advent. "Die SPD hat angekündigt, die Abstimmung freizugeben. Insofern besteht eine realistische Chance, dass die Vorlage eine Mehrheit im Rat findet", führt CDU-Ratsherr Stefan Leschniok aus. Wichtig sei auch, dass die beiden Anträge nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Der Rat habe außerdem entschieden, dass die Container für eine provisorische Kindertagesstätte auf dem Gelände der Ludgerussschule anschließend nicht für Schulzwecke genutzt werden dürfen. Nach der Bezirksvertretung Hiltrup hatte die CDU im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie einen entsprechenden Änderungsantrag gestellt, der parteiübergreifend eine Mehrheit fand. Am Tag der Ratssitzung folgte die Verwaltung dem Votum des Ausschusses und präsentierte buchstäblich auf den letzten Drücker eine gleichlautende Ergänzungsvorlage. "Das ist eine gute Entscheidung für Hiltrup und hoffentlich das letzte Wort in dieser Sache", stellt Carmen Greefrath, stellvertretende Vorsitzende der Ortsunion, erleichtert fest. Weiter beschloss der Rat den Neubau einer Kindestagesstätte an der Malteserstraße.
 
Schließlich stimmte der Rat einem Änderungsantrag der CDU-Ratsfraktion zu, nach dem die jeweils betroffenen Bezirksvertretungen an der Umsetzung mehrerer zeitlich befristeter Flüchtlingseinrichtungen beteiligt werden müssen. Damit ist auch die von Bezirksvertretung Hiltrup gewünschte Beteiligung bei der Einrichtung der Flüchtlingseinrichtung auf dem Gelände der Sportanlage Hiltrup-Süd an der Westfalenstraße sichergestellt. "Als zuständiger Ratsherr freue ich mich über diese Entscheidung, die eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Nur so können wir für eine hohe Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern werben", meint Stefan Leschniok.

aktualisiert von Christoph Brands, 02.04.2015, 13:39 Uhr

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